Auch unsere Schulen in Pakistan waren vom weltweiten Lockdown betroffen und mussten weitgehend den Unterricht in den üblichen Schulräumen einstellen.
Die Bildungsvermittlung durch unsere Lehrer hat damit jedoch nicht aufgehört. Neben Besuchen der Kinder in ihren Hütten, um eine Art Homeschooling zu ermöglichen oder dem Unterricht in kleinen Gruppen, haben die Lehrer sich wesentlich in die Aufklärung der Dorfbevölkerung durch Hygiene Schulungen und die Verteilung von Lebensmitteln eingebracht.

Das Engagement vor Ort war Dank der Sponsoren auch während der Pandemie weiter möglich.

Unser Partner vor Ort, Arthur Khumni, berichtet: „Während dieser schwierigen Zeit haben sich die Mitarbeiter der Mobile Schools noch stärker als normalerweise engagiert. Wir arbeiten an der vordersten Front und haben durch unsere Maßnahmen bisher viele Ziegeleikinder und ihre Familien vor dem schlimmsten Elend bewahrt. Nicht nur durch die Zubereitung und Verteilung von Mahlzeiten und Lebensmitteln haben sie die Not gelindert. Die Mitarbeiter haben die Kinder und die Dorfbevölkerung über Hygienemaßnahmen aufgeklärt und geschult. So wurden das gründliche Händewaschen und die Abstandsregeln trainiert. Seife und Masken wurden regelmäßig ausgegeben und immer wieder wurden die Menschen für die Schutzmaßnahmen vor dem Virus sensibilisiert.“.

Homeschooling

Die Gehälter der Lehrer wurden weitergezahlt. Oft waren sie damit die einzigen Verdiener in Ihrer Familie, weil ansonsten alle Arbeit ruhen musste. Die Lehrer sind von Haus zu Haus gegangen und haben die Schüler unterrichtet und angeleitet.

Man darf nicht vergessen, dass die meisten Eltern komplett ungebildet sind. Sie können ihren Kindern nicht helfen und oft fehlt ihnen das Bewusstsein, sie bei ihren Anstrengungen zu unterstützen. Hier sind unsere Lehrer extrem wichtig.

Lehrer mit Vorbildfunktion

Die Stimmung in den Dörfern ist sehr gedrückt. Die Erwachsenen haben Existenzangst und sind sehr verunsichert. Dadurch, dass unsere Lehrer ständig präsent sind, aufklären, beraten und helfen, ist ihr Ansehen unter der Bevölkerung stark gestiegen. Sie werden aufgrund ihrer Bildung geschätzt und geben Halt in der schwierigen Situation. Die Menschen haben realisiert, dass die Lehrer sich nicht nur um die Bildung der Kinder in der Schule kümmern, sondern ihnen auch das Wohl dieser Kinder am Herzen liegt. Sie haben festgestellt, dass sie nicht gehen, wenn die Schulen temporär schließen müssen, sondern dableiben und im Rahmen der veränderten Möglichkeiten weitermachen.

Dank unserer Sponsoren sind die Schulen noch mehr zu einer Mut gebenden, stabilisierenden und zukunftsweisenden Institution in den Dörfern geworden.

Wollen auch Sie Sponsor werden?

Für unsere Schule in Nepal, die Mountain School Simthali, suchen wir noch Sponsoren. Helfen Sie durch Ihr soziales Engagement, dass Kinder Bildung erhalten, um in ihrem Land die Geschicke mitbestimmen zu können.

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