Es ist ein kleines Wunder – ein Miracle – dass die Schule schon jetzt eröffnet werden konnte.

Vor einem Jahr war es ein Wunsch, eine Idee und ein Bedürfnis den Kindern der Ziegeleidörfer zu einer Schule zu verhelfen.

Heute ist es mit Hilfe von Vielen Realität geworden.

Kurz vor der Eröffnung

Es gab viel zu tun, bis die Schule wirklich eröffnet werden konnte. In den letzten Tagen kamen die Mütter einiger Kinder und haben die Wände auf traditionelle Weise verputzt. Das hat uns sehr gerührt. Die Frauen wollten so ihre Dankbarkeit zeigen. Trotz ihrer Armut und dem beschwerlichen Alltag war es ihnen wichtig, durch ihre Mithilfe einen Beitrag zu leisten.

Für die Eröffnung wurde die Schule mit Girlanden und Luftballons geschmückt und begrüßte so die Kinder frisch und fröhlich zum ersten Schultag. Wenn man sich vor Augen hält, dass diese Kinder nicht einmal Spielzeug oder Dinge besitzen, die ihr Leben kindgerecht und bunt machen, sind Girlanden und Ballons luxuriöse Verschönerungen wie von einem anderen Stern. Arthur von unserer Partnerorganisation hat alles koordiniert und war auch bei der Eröffnung natürlich vor Ort. Sein Traum war schon lange der Aufbau dieser Schulen und man konnte seine Bewegtheit und Rührung in jedem Bild und jeder Nachricht spüren, die er an diesem Tag an uns geschickt hat.

Danke Gottfried Puhlmann GmbH & Co.KG

Unser besonderer Dank gilt der Firma Gottfried Puhlmann, die die Eröffnung dieser Schule überhaupt möglich gemacht hat. Sie sichert den Unterhalt der Schule, die Finanzierung und Fortbildung der Lehrer. Nur durch dieses großzügige Engagement können wir den Fortbestand der Schule sichern.

Wir danken den vielen Spenden, durch deren Hilfe wir den kleinen Bus finanzieren konnten, der die Lehrer aus Lahore jeden Tag zur Schule bringt und auch Kindern aus anderen Dörfern die Möglichkeit gibt, die neue Schule zu besuchen.

Für das Mittagessen der Kinder suchen wir dringend eine Finanzierung in Form einer Unternehmenspatenschaft oder durch Spenden. Die Kinder bekommen selten eine ausreichende Mahlzeit zu Hause. Die Versorgung der Kinder mit Essen ist ein wesentlicher Aspekt, warum die Eltern ihre Kinder regelmäßig in die Schule schicken, da sie dadurch finanziell entlastet werden.

Ein Teppich als Bodenschmuck

Für den ersten Schultag aber gab es etwas ganz Besonderes. Arthur brachte  von der Miracle School Ministries einen großen Teppich mit, der für die Kinder, Lehrer, Eltern und auch den  Ziegeleibesitzer ausgerollt wurde, um dort die Eröffnung zu feiern. Für jemanden eine Teppich auszulegen bedeutet in der dortigen Kultur eine ganz besondere Wertschätzung. Den Menschen in den Ziegeleidörfern, die zu den Ärmsten der pakistanischen Gesellschaft gehören, wird solch eine Ehre nie zuteil. Dieser Teppich zeigt den Kindern auch, wie wichtig uns und den Miracle School Ministries die Schule ist. Er ist oben im Bild zu sehen.

Mut des Ziegeleibesitzers

Es ist revolutionär, dass der Ziegeleibesitzer dieses Dorfes seine Zustimmung zur Errichtung einer Schule gegeben hat. Im Punjab ist es ein Vorreiterprojekt, und wir sind ausgesprochen glücklich, dass sich andere Ziegeleibesitzer während der Eröffnung ein Bild vor Ort gemacht haben. Offensichtlich wurde das Projekt von ihnen positiv wahrgenommen, sodass sie ebenfalls über die Errichtung von Schulen nachdenken. Das macht uns sehr hoffnungsfroh für die Zukunft der Bevölkerung in dieser armen Region.

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