Die Umwelt geht uns alle etwas an. Sie bildet die Lebensgrundlage aller Lebewesen, umso wichtiger ist natürlich auch der Schutz ebendieser Landschaften und Ökosysteme. Schutz vor Überkultivierung, Überweidung, Rodung. Aber in erster Linie Schutz vor Vermüllung. Kunststoffe wie Plastik, industrielle und häusliche Abfälle verschmutzen unsere Wälder, unsere Meere aber auch unsere Städte. Damit gefährden wir unsere Lebensgrundlagen unmittelbar: intakte Ökosysteme werden aus dem Gleichgewicht gebracht und in den Städten können sich Krankheiten schneller ausbreiten. Insbesondere Länder des globalen Südens sind von enormer Müllverschmutzung betroffen: Zum einen durch den von den Industrienationen ausgelagerten Müll, zum anderem ein mangelhaftes Umweltbewusstsein und damit verbundene schwache Infrastruktur zur Entsorgung, Trennung und Wiederverwertung in den Ländern selbst.

Aufräum-Aktion am Pier 3

Daher ist es uns umso wichtiger, den Kindern unserer Bildungsprojekte ein nachhaltiges Umweltbewusstsein zu vermitteln und dies zu fördern. Denn neben den essentiellen Fähigkeiten in Mathematik, Lesen und Schreiben in der jeweiligen Landessprache sowie im Englischen ist dies ebenso grundlegend für eine ausgewogene und zukunftsorientierte Bildung. Dabei ist die Kombination aus theoretischem Grundwissen und praktischer Anwendung entscheidend.

Wir versuchen in allen Schulen Umweltprojekte mit unseren Schülern zu machen, so auch in unserem Projekt in der philippinischen Hafenstadt Cebu City. Die Kinder am Pier 3 lernten welche Konsequenzen die enorme Vermüllung für unsere Umwelt und Natur hat, welche langfristigen Schäden dadurch verursacht werden, sowie über die Dauer des Zersetzungsprozesses von Plastik und anderen Abfallprodukten. Im Anschluss an diese Unterrichtseinheit zogen die Kinder, gemeinsam mit den Lehrenden der Bylling Foundation, unseren Partnern vor Ort, durch das Viertel, um den Müll aufzusammeln. Das Pier 3 ist stark von Verschmutzung, vor allem durch Plastikabfälle, betroffen.

Umweltprojekt in Pakistan

Unser nächstes Vorhaben ist ein Projekt in unseren beiden Schulen in Pakistan. Im Anschluss an die Unterrichtseinheiten zu diesem Thema, steht auch hier die Entmüllung der Dörfer. Gemeinsam mit den Kindern, den Lehrenden sowie den Bewohnern wollen wir die Ziegeleidörfer aufräumen. Momentan erschwert die pandemische Lage in Pakistan noch das Vorhaben. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Nepal und Tansania

Auch die Kinder der Mountain School Simthali in Nepal wollen wir für dieses essentielle Thema sensibilisieren und aufklären. In den nepalesischen Bergdörfern steht die theoretische Wissensvermittlung allerdings im Vordergrund. Das Leben dort ist vom Tauschhandel dominiert, so gibt vergleichsweise wenig Verschmutzung durch anorganische Abfälle. In Tansania ist das Thema Verschmutzung und Vermeidung von Müll bereits gesetzlich eingebettet. Wie in einigen weiteren afrikanischen Staaten trat 2019 ein Gesetz in Kraft, dass den Import und die Produktion von Plastiktüten verbietet. Es gibt es sogenannte Plastic Banks: Die Menschen können gesammelten Plastikmüll hier abgeben und dadurch etwas Geld dazuverdienen.

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