Freier Zugang zur Bildung scheitert oft an Kleinigkeiten. Auf den Philippinen ist die Schule zum Beispiel weitgehend kostenlos. So sollte es also jedem Kind möglich sein, die Schule zu besuchen und Bildung zu erhalten. Leider ist es aber nicht so einfach. Wer keine Schuluniform hat, wird zum Unterricht nicht zugelassen. Und wer keine Stifte und Hefte hat, kann sich nichts notieren und das Lernen wird sehr viel schwieriger. Wir haben 2019 20 Kindern vom Peer 3 in Cebu City diese Grundausstattung zukommen lassen, damit sie die Möglichkeit haben, am Unterricht teilzunehmen. Peer 3 ist dabei kein Stadtteil, sondern tatsächlich ein Landungssteg am Hafen. Hier leben diese Kinder.

Aufwachsen in prekären Verhältnissen

Die Kinder wachsen in den Slums am Peer 3 von Cebu City, einer Hafenstadt in der Mitte der Philippinen auf. Ihre Eltern sind in der Regel Tagelöhnerinnen und Tagelöhner, die von der Hand in den Mund leben und am Morgen nicht wissen, ob sie am Abend genug Geld verdient haben, um ihren Familien eine Mahlzeit zu servieren. Die Hütten sind in erbärmlichen Zuständen und viele der Familienmitglieder haben Alkohol- und Drogenprobleme. Für uns immer wieder überraschend ist, wie gut gekleidet die Familien trotz der Lebensumstände sind.

Für unser Programm wurden Kinder ausgesucht, deren Eltern in der Lage und willens sind, ihre Kinder im Schulalltag zu unterstützen. Denn viele Kinder sind völlig auf sich allein gestellt und nicht in der Lage sich selbst zu motivieren, um regelmäßig die Schule zu besuchen. Kriminalität und Bandendynamik machen es den Kindern zusätzlich schwer.

Eine Chance für 20 Schüler auch trotz Corona

Bereits im letzten Schuljahr haben wir uns für 20 Kinder engagiert und ihnen den Weg zur Bildung freigemacht. Wir haben ihnen Schuluniformen und Schuhe besorgt und sie mit den grundlegenden Schulmaterialien versorgt. Dazu gehören ein Rucksack, Stifte, Scheren, Lineale und Hefte, ähnlich wie bei uns. Sie konnten damit zur Schule gehen.

Dieses Jahr ist nun alles anders. Aufgrund von Corona lässt die Regierung keinen Präsenzunterricht zu. Unser Partner vor Ort baut nun gemeinsam mit uns ein Programm auf, um den Kindern, trotz fehlendem Präsensunterricht, Bildung zu ermöglichen. Hierfür wurde eine Fachkraft eingestellt, die die Unterrichtsmaterialien mit den Kindern an der Schule abholt und die Schüler bei der Bearbeitung dieser Lehrinhalte unterstützt. Damit wird gewährleistet, dass bei den Kindern keine Lücken entstehen und sie sich nach der Corona Zeit wieder weitgehend problemlos in ihre alten Klassen eingliedern können.

Danke Immoviewer

In diesem Jahr steht uns die Firma immoviewer als Partner für unser Projekt zur Seite. Das ist eine riesige Erleichterung, weil es das Ziel, die 20 Kinder hoffentlich auch dauerhaft zu unterstützen, greifbar macht.
Das soziale Engagement dieser und anderer Firmen ermöglicht erst, unsere Arbeit zum Erfolg zu machen und nachhaltig etwas zu bewegen.

Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung bei der Geschäftsleitung von immoviewer.

Unsere Hoffnung

Wir erhoffen uns, dass die 20 Kinder durch den Zugang zur Bildung aus dem Leben der Slums von Cebu City herauskommen und den Armutskreislauf unterbrechen können, den sie ansonsten als Erbe ihrer Eltern weitertragen müssten.

Das wünschen wir uns auch für viele weitere Kinder. Denn nur mit Bildung können sie auf die Missstände im eigenen Land aufmerksam werden und den Willen entwickeln, Änderungen für sich und die Gesellschaft ihres Landes herbeizuführen.

Wenn Sie Pate für ein Kind werden möchten, schreiben Sie uns an, wir vermitteln herzlich gerne eine Patenschaft.

Mit einem Betrag von nur 15 € monatlich kann ein weiteres Kind in unser Programm aufgenommen und ihm damit eine Perspektive auf ein einfacheres Leben gegeben werden.

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