Eine großzügige Spende sichert Schulmaterialien für ein ganzes Jahr. Mit einem Mittagsessen die Bewohner des Bergdorfes in doppelter Weise unterstützen. Ausweiten des Patenprojektes auf die Schüler:innen der Mountain School Simthali.

Lilibell Wickeltasche spendet Schulmaterialien für die Mountain School Simthali

An der Mountain School Simthali nimmt nach dem Lockdown die Mehrheit der Schüler und Schülerinnen wieder am Unterricht teil. Keine Selbstverständlichkeit in Nepal, in dem das Bergdorf liegt.

Doch für eine ordentliche Schulbildung müssen nicht nur die Schulen wieder geöffnet sein, es bedarf auch ausreichender Unterrichtsmaterialien, die erfolgreiches Lernen ermöglichen. Unternehmerin und Gründerin von lilibell Wickeltaschen Bettina Ostermayer stellte daher mit einer großzügigen Spende sicher, dass jedes Kind der Mountain School seine eigenen Stifte, Blöcke und Übungshefte erhielt. Bettina Ostermayer ist studierte Zahnmedizinerin, hat sich aber im Bereich des Babyzubehörs einen Namen mit ihrem Unternehmen lilibell gemacht. Eigens entworfen, verkauft sie Wickeltaschen-Inlets. Vor einigen Jahren bereiste sie selbst Nepal. Die Freundlichkeit und Wärme der Menschen dort sind ihr bis heute im Gedächtnis geblieben. Doch auch an die harten Bedingungen, unter denen die hauptsächlich ländliche Bevölkerung dort lebt, erinnert sich Bettina, weshalb die Unterstützung der Mountain School zu einem persönlichen Anliegen wurde.

Im vergangenen Jahr spendete sie pro verkaufter Wickeltasche einen Euro für die Schülerinnen und Schüler in dem nepalesischen Bergdorf. Insgesamt kamen so 1310 Euro zusammen, die Ram, unser Partner vor Ort, in Stifte, Blöcke und Übungshefte investierte. Mit dem Erlös aus den verkauften Taschen konnten Materialien für jedes Kind der Schule für ein komplettes Jahr bereitgestellt werden.

Schulessen aus eigenem Anbau

Was an einem normalen Schultag natürlich auch nicht fehlen darf: die klassische Mittagspause mit einer warmen Mahlzeit. Für die Zubereitung und Ausgabe des Mittagsessen packen alle mit an. Nicht selten helfen die Frauen des Dorfes mit bei der Zubereitung der Speisen für die fast hundert Schülerinnen und Schüler. Die Essensausgabe leitet aktuell noch oft die Bibliothekarin Nisha, teils mit der Unterstützung des Direktors. In Zukunft wollen wir aber jemanden dafür einstellen, der nur für die Zubereitung und die Ausgabe des Essens verantwortlich ist. Dies würde die Angehörigen der Schule, sowie die Bewohner des Dorfes entlasten, da diese meist den ganzen Tag hart arbeiten müssen.

Die Zutaten für das Mittagessen kommen hauptsächlich aus dem Dorf und der Region selbst. Wir kaufen sie den Bauern ab und kurbeln damit den Geldkreislauf vor Ort an. Denn in dem Bergdorf leben die Menschen von dem, was sie selbst auf ihren Feldern anpflanzen und ernten können. Ansonsten dominiert vor allem der Tauschhandel die Region. Dies wird dann problematisch, wenn es um Waren geht, die nur in der nächsten, weit entfernten Stadt käuflich erworben werden können, wie etwa Schulausstattung oder auch Grundnahrungsmittel wie Reis. Damit die Bewohner außerdem langfristig gesehen weniger auf Notrationen von außerhalb angewiesen sind, wie dies vor allem in den Wintermonaten der Fall ist, ist es wichtig, dass sie ihr eigenes Geld erwirtschaften können. Um dies weiter zu fördern, sind wir dabei unser Patenprojekt, welches bereits in Pakistan erfolgreich läuft, auch auf die Mountain School Simthali auszuweiten.

Mit einer Patenschaft kann die regelmäßige Versorgung mit einem warmen Mittagessen am Tag nachhaltig sichergestellt werden. Eine ausgewogene Mahlzeit fördert darüber hinaus natürlich auch das effiziente Lernen und die rege Teilnahme am Unterricht.

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